Erzählen zu Reizwörtern
Baggersee – Schlauchboot – Loch
Aufregung im Schlauchboot
Die10jährige Louise und ihr 13jähriger Bruder Jakob fuhren in den großen Ferien zu ihren Großeltern. Als sie endlich ankamen, standen Oma und Opa schon vor der Tür.Erschöpft lehnten die Kinder ihre Fahrräder an die Wand und begrüßten ihre Großeltern.
Oma schlug vor: „Kommt, lasst uns erst einmal reingehen.“
„Genau, ihr habt bestimmt großen Durst“, sagte Opa.
„Au ja“, meinten Jakob und Louise wie aus einer Pistole geschossen.
Beim Trinken berichtete Louise: „Bei uns wird ein Baggersee ausgebaggert.“
„Ach ja“,
sagte Oma. „Dann erzähle ich euch mal eine Geschichte“, meinte Opa.
Als ich noch ein Kind war, gab es hier bei uns auch einen Baggersee.
Eines Tages wollten meine Eltern mit meinem Bruder Henri und mir mit einem Schlauchboot auf dem Baggersee fahren. Bevor wir loslegten, stritten Henri und Papa erst einmal, ob wir das große oder das kleine Schlauchboot nehmen sollten. Dann einigten sie sich auf das große. Es dauerte eine ganze Weile, das Schlauchboot aufzupusten, weil es so groß war.
„Wir sind fertig“, sagten wir, als genügend Luft im Boot war. „Können wir jetzt losfahren?“
„Immer mit der Ruhe“, antwortete Mama, „ihr müsst noch eure Badesachen anziehen und wir auch.“ Endlich waren alle soweit. Henri und ich hüpften vor Freude und konnten gar nicht damit aufhören vor lauter Aufregung.
Einige Zeit später, wir waren schon mitten auf dem See, vernahm ich ein leises aber deutliches Zischen.
„Hörst du das auch, Henri?“, fragte ich.
„Ja“,sagte er.
Sofort sagten wir Mama und Papa Bescheid.Mama schwamm
unverzüglich zum Ufer und warf von dort aus Papa ein Seil zu. Der
packte das Seil und knotete es an die Ösen, in denen die Ruder steckten.
Dann sagte er: „Ihr bleibt hier.“
„Aber, was ist, wenn wir umkippen? Wir können doch
nicht schwimmen“, jammerten wir.
„Euch wird schon nichts passieren“, beruhigte uns Papa. Er sprang ins Wasser und schwamm ans Ufer.
Mama und Papa zogen kräftig am Seil, aber das Schlauchboot bewegte sich kein bisschen von der Stelle. Aus dem Loch im Boot drang immer mehr Luft. Unsere Angst wurde größer. Da zogen sie noch einmal, zweimal, dreimal, nein viermal. Endlich bewegte sich das Boot von der Stelle. Wir waren gerettet.
„Ende“,sagte Opa. „Und was habt ihr gelernt?“, fragte Oma.
„Dass man immer aufpassen muss.“
Neele
Huwald (Kl. 4)
Wassergeschichten der Klasse 1/2 A, geschrieben im Juni 2011
Salome, Klasse 1 A:
Der Taucher hätte nie damit gerechnet, dass er plötzlich hier unter Wasser einen Schatz entdeckt. Er nahm ihn mit nach Hause. Zu Hause dachte er, dass er ein Pirat werde. Aber er wird kein Pirat. Da ärgert er sich.
Philipp, Klasse 2 A:
Die unterirdische Verbindung und eine neue Entdeckung
Der Taucher hätte nie damit gerechnet, dass plötzlich hier unter Wasser eine versunkene Stadt war. Er sah in einen Schlucht hinein und auf einmal war er in einer anderen Welt mit seltsamen Lebewesen. Kim baute sich ein Floß und fuhr an zwei Ungeheuern, die gegeneinander kämpften, vorbei. Dann war er wieder am Strand.
Jonathan, Klasse 1 A:
Auf einer kleinen, einsamen Insel lebt ein Löwe und ein Drache. Sie leben da gut. Sie finden hinter einer Bucht ein Schiff. Auf einmal wollen sie nicht mehr auf der Insel leben. Sie wollen mit dem Boot wegfahren. Sie finden viele Schätze.
Leonie Klasse 1 A:
Auf einer kleinen, einsamen Insel ist es ganz heiß. Wo der Mensch aufgestanden ist, da hatte er Riesendurst. Da nahm er einen Eimer und suchte nach Wasser. Aber der Mensch hat nirgendwo Wasser gefunden. Danach setzte er sich und er betet zu Gott. Danach schenkte Gott Wasser. Der Mensch dankte Gott und holte mit dem Eimer Wasser. Dann stand er auf und ging nach Hause.